Test 2017: Pedale fürs Rennrad von Speedplay Test 2017: Pedale fürs Rennrad von Speedplay

Test 2017: Pedale fürs Rennrad von Speedplay

Schnell treten: Pedale Speedplay Zero Aero

Matthias Borchers am 13.10.2017

Die Golfball-Oberfläche auf der Unterseite der Zero-Aero-Pedale von Speedplay kommt nicht von ungefähr.

Mit solchen kleinen Vertiefungen, Dimples genannt, fliegen Golfbälle bis zu viermal weiter als vergleichbare glatte Bälle. Diesen physikalischen Effekt will Speedplay auch beim Zero Aero nutzen und opfert dafür sogar den beim normalen Zero üblichen beidseitigen Einstieg. Wie groß der aero­dynamische Vorteil ausfällt, ist allerdings schwer zu messen und wird auch von Speedplay nicht näher beziffert. Klar zu benennen ist dagegen ein weiterer Vorteil. Die Edelstahlachsen der Zero Aero verfügen über 6-Millimeter-Innensechskant-Aufnahmen und lassen sich zur Not auch mit dem Minitool montieren. Wer oft mit seinem Rad reist, kann damit den sonst bei Speedplay-Pedalen erforderlichen 15-Millimeter-­Maulschlüssel zu Hause lassen.

PLUS   superflach, leicht, langlebige Platten und Lager, stabile Verbindung zwischen Pedal und Schuh
MINUS   relativ teuer

Preis  240 Euro
Gewicht  211 Gramm plus 130 Gramm für die Platten

Info  www.speedplay.com  
 


TOUR Titel 8/2017

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Matthias Borchers am 13.10.2017
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