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Systemvergleich Pedale

Robert Kühnen am 13.09.2013

Welches Pedalsystem passt zu Ihnen? Unser Systemvergleich der vier Marktführer zeigt, worauf Sie bei der Pedalwahl achten sollten und wann sich der Umstieg lohnt. Im Test: zwölf Pedale von 40 bis 340 Euro.

Die wichtigsten Anforderungen an ein Systempedal sind: leicht einklicken, jederzeit aussteigen und den Fuß ansonsten sicher fixieren. Je nach individuellem Fahrstil, Gewicht und Kraft soll das Pedal den Schuh unterschiedlich fest halten oder erst bei einem bestimmten Dreh zur Seite auslösen, um einen ungewollten Ausstieg zu verhindern – beispielsweise in einem Sprint. Idealerweise lässt sich das Auslösemoment einstellen und somit an Kraft und Körpergewicht des Fahrers anpassen. Neben der sicheren Verbindung gibt es aber auch wichtige ergonomische Unterschiede: Soll der Fuß absolut fest fixiert werden oder seitliche Bewegungsfreiheit bieten? Das scheint zunächst Geschmackssache. Ein Pedal, auf dem der Fuß sich zur Seite drehen kann, verrät aber eher, ob alles korrekt eingestellt ist. Denn nur dann steht der Fuß auf einem drehfreudigen Pedal ruhig und stabil. Fließen die Kräfte nicht senkrecht durch Knie und Hüftgelenk, wackelt der Fuß beständig hin und her, was mit einem starren Pedal weniger auffallen, das Knie aber belasten würde. Zum Finden der richtigen Einstellung ist ein drehfreudiges Pedal daher vorzuziehen. Wünschenswert sind außerdem eine geringe Bauhöhe und ein großer Verstellbereich der Schuhplatte auf der Sohle.

Drei oder vier Löcher?

Im aktuellen Test vergleichen wir die vier gängigsten Systeme und untersuchen, wie relevant die Unterschiede zwischen den preiswerten und teuren Modellen der jeweiligen Hersteller sind:

• Look Kéo
• Shimano SPD SL
• Speedplay 
• Time

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Robert Kühnen am 13.09.2013