Systempedale Systempedale
Pedale

Systempedale

Manuel Jekel am 26.10.2005

Mit Systempedalen ist es wie mit Handys: Bald werden die Menschen sich gar nicht mehr an Zeiten vor der Eroberung der Welt durch die neue Technik erinnern können. Über aktuelle Modelle der Invasion berichtet TOUR in diesem Test. (TOUR 8/2005)

Sternzeit 2005: Was seit gut 20 Jahren beinahe selbstverständlich an jedem Rennrad Dienst tut, kann nicht mehr viele Geheimnisse bergen. Was ein gutes Systempedal – neben leichtem Lauf der Lager und geringem Gewicht – bieten muss, ist Konsens und schnell umrissen: Einfacher, intuitiver Ein- und Ausstieg, sicherer Halt, fester, wackelfreier Stand, verschleißarme Pedalplatten, ordentliche Laufeigenschaften.

KURZ & KNAPP

Einheit in der Vielfalt: Campagnolo, Look, Ritchey, Shimano und Time liefern sich mit zunehmend ähnlichem Bauprinzip ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Etablierte Alternative sind die Speedplay-Modelle, interessante Außenseiter kommen von Crank Brothers und Ritchey. Fast alle Hersteller verwenden innerhalb ihrer Modellreihe das gleiche System; Ausstattungsdetails und leichtere Materialien der teureren Modelle ergeben nur geringste Unterschiede in der Funktion, lassen aber die Preise vereinzelt um das Vierfache steigen. Bei allen Look-ähnlichen Pedalen ist Plattenverschleiß ein Thema – wenn nicht sogar ein kostentreibendes Ärgernis.

Diese Modelle finden Sie im Test:

Campagnolo Record Pro-Fit Plus, Crank Brothers Quattro Four TI, Look Keo Carbon CRMO und Keo HM, Ritchey V4 Pro Road und Peloton Pro, Shimano Dura-Ace SPD-SL und PD-R540, Speedplay X/5 und Zero Stainless, Time RXS Titan Carbon und RXE

Manuel Jekel am 26.10.2005