Test 2016: Centrimaster Zentrierständer Test 2016: Centrimaster Zentrierständer

Test 2016: Centrimaster Zentrierständer

Laufräder zentrieren mit dem Centrimaster

Matthias Borchers am 15.01.2016

Zwei Dinge machen den Zentrierständer ­Centrimaster Comfort aus Deutschland zum super Profigerät: die automatische Mittenfindung und die Möglichkeit, das Laufrad im Ständer rundum abzudrücken.

Das Werkzeug aus massivem Stahlprofil nimmt Laufräder aller Größen, Achstypen und Einbaubreiten auf und sichert die Nabe absolut fest. Durch gegenläufige Gewinde der Schnellverstellung passt die Mitte auto­matisch, man braucht keine zusätzliche Lehre. Das Laufrad kann ohne Umspannen im Ständer gebaut und gespannt werden. Nach sechs damit aufgebauten Laufrad­sätzen sind wir von der Funktion begeistert. Genial ist das Abdrückwerkzeug (90 Euro Aufpreis), das die Speichen mit nur einer Radumdrehung rundum voll entlastet, wodurch sich tordierte Speichen und die Nippel setzen. Wer Spaß an hochwer­tigem Werkzeug hat und seine Laufräder selbst baut und wartet, bekommt für 790 Euro ein ab­solutes Profigerät. Die solide ­Kon­struktion dürfte ewig halten. Zusatzwerkzeuge wie der gute Speichenspannungsmesser (für 198 Euro) runden das Programm von Centrimaster ab. 

PLUS für alle Laufrad- und Nabentypen, automatische Mittenfindung, Abdrückvorrichtung
MINUS relativ teures ­Profi-Gerät  

Preis  790 Euro
Info  www.centrimaster.de

TOUR Titel 2/2016

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Matthias Borchers am 15.01.2016
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