Laufräder

Einzeltest: Mavic Carbon-Laufräder

Kuehn am 05.02.2011

Die Cosmic-Carbone-Räder sind ein Klassiker, die Mavic seit vielen Jahren mit leichten Modifikationen baut, aktuell in der Version Carbone SL.

Grundprinzip: Eine leichte Carbonhülle verkleidet die tragende Aluminium-Felge. Diese Hülle macht die Räder nicht nur messbar schnell im Wind, sie verursacht auch einen sportlichen Sound. Hat man sich daran gewöhnt, mag man diese Klangkulisse kaum mehr missen und nutzt die edlen Räder auch im Training – weil’s Spaß macht. So kamen rund 12.500 Testkilometer auf die Cosmic Carbone Premium SL des Jahrgangs 2008, die auch im Wettkampf wegen ihrer Aerodynamik immer den Vorzug vor deutlich leichteren Alternativen erhielten, weil sie obendrein steif sind und gut verzögern. 1.874 Gramm fürs Set sind kein Leichtbau, aber in flachem bis gewelltem Terrain auch kein entscheidender Nachteil. Den Einsatz auf winterdreckigen Straßen steckten die Räder klaglos weg, Wartung war nicht notwendig, an den Bremsflanken ist nur geringer Verschleiß erkennbar, das Hinterrad hat einen kleinen Schlag (der zentrierbar ist). Die aktuelle Version mit Stahlspeichen ist etwas leichter geworden und gehört preislich zu den attraktivsten Aero-Rädern: Ab 800 Euro ist der Einstieg ins Klang- und Fahrvergnügen möglich.

PLUS: Lagerung; Steifigkeit; Aerodynamik

MINUS: Gewicht

Preis 900 Euro

Bezug/Info www.mavic.com

Foto: Daniel Kraus

Kuehn am 05.02.2011