Test: Campagnolo Record Ultra Torque Test: Campagnolo Record Ultra Torque
Kurbeln

Test: Campagnolo Record Ultra Torque

Matthias Borchers am 21.11.2006

Ciao, Achsvierkant! Mit einem ungewohnt scharfen Schnitt trennt sich Campagnolo von der jahrzentelang gepflegten Technik des klassischen Innenlagers mit Vierkantwelle und stellt auf einen Schlag beinahe das gesamte Komponentensortiment auf die neue Technik namens "Ultra Torque" um. TOUR hat die Top-Garnitur Record getestet. (TOUR 11/2006)

Für die Traditionsmarke Campagnolo war es ein großer Schritt mit langem Anlauf. Als letzter großer Komponentenhersteller verabschieden sich auch die Italiener vom traditionellen Patroneninnenlager mit Achsvierkant und aufgesteckten Kurbelarmen. Was Shimano, SRAM oder auch FSA und Specialized schon seit einiger Zeit verkaufen, gibt’s in leicht abgewandelter Form jetzt auch bei Campagnolo. „Ultra Torque“ verlegt die Lager neben das Tretlagergehäuse, im Inneren dreht sich eine hohle Welle. Campas Sonderweg (der Specializeds stark ähnelt): Im Gegensatz zu den Systemen von Shimano und FSA ist die Tretlagerwelle in der Mitte verschraubt und somit teilbar, die beiden Hälften sind jeweils fest mit den Kurbelarmen verbunden. Die neue Technik wird mit italienischem und BSA-Gewinde für alle Gruppen mit Ausnahme der preiswertesten Xenon eingeführt.

Den gesamten Test finden Sie im gratis PDF-Download.

Matthias Borchers am 21.11.2006