Kurbeln von Specialites Kurbeln von Specialites
Kurbeln

Einzeltest: Kurbeln von Spécialités

Matthias Borchers am 14.02.2012

Es gibt Rennradler, welche die Qualität einer Kurbel weniger nach Design oder den technischen Werten wie Gewicht oder Lagerstandard beurteilen, sondern eher danach, ob ihnen die Länge passt. Spécialités hat sich dazu was einfallen lassen.

Besonders für Sportler mit sehr langen oder kurzen Beinen, die mit den serienmäßig angebotenen Kurbellängen nicht zurechtkommen, suchen nach den passenden Kurbeln. Während sich die meisten Anbieter auf lediglich drei Längen zwischen 170 und 175 Millimeter beschränken, deckt Spécialités T.A. mit den beiden Modellen Carmina und Vortex ein Spektrum von 155 bis zu 185 Millimetern ab. Diesen Vorteil bieten weder die drei großen Anbieter Campagnolo, Shimano und SRAM noch andere Hersteller von Tuning-Kurbeln. Die Carmina lässt sich zudem mit vier verschiedenen Spidern von 94 bis 130 Millimeter Lochkreis als Zweifach- oder Dreifach-Kurbel sowie mit Kettenblättern von 20 bis 61 Zähnen kombinieren.

Das Resultat ist eine Kurbel mit beinahe unendlicher Vielfalt bezüglich Länge und Übersetzung. Das Modell Carmina kann mit einem Powermeter von Power2Max ausgerüstet werden, für den 110-Millimeter-Lochkreis gibt es Kettenblätter von 33 bis 61 Zähnen. Zwei Kompromisse müssen Interessenten jedoch machen: Die beiden Kurbeln bringen je etwa ein Kilo auf die Waage (Carmina: 962 Gramm, Vortex: 1.008 Gramm) und sind lediglich für Lager mit Vierkant-Achse erhältlich.

PLUS viele Kurbelarmlängen; viele Übersetzungen
MINUS relativ schwer; nur für Vierkantlager

Preise (beispielhaft)
• Carmina 172,5 mm, Abstufung 53/39: 399 Euro
• Vortex, 172,5 mm, Abstufung 53/39: 265 Euro

Bezug/Info www.hanrahan.de
 

Matthias Borchers am 14.02.2012