SRM-Kurbel von Clavicula SRM-Kurbel von Clavicula
Kurbeln

Dauertest: SRM-Kurbel von Clavicula

Matthias Borchers am 20.03.2012

Die Carbonkurbel macht Leistungsmessung am Fahrrad leicht und ist mit einem Powermeter kombinierbar. Im Dauertest zeigt sie, was sie kann.

Leistungsmessung am Fahrrad ist sinnvoll – nicht von ungefähr verzichtet kaum ein Profi in Training und Rennen darauf. Manchen stört freilich, dass das Rad dadurch schwerer wird. Die neue, modular aufgebaute Carbonkurbel THM Clavicula M3 (ausführlicher Test in TOUR 12/2011->) lässt sich mit dem Powermeter von SRM kombinieren und setzt das bewährte Leistungsmess-System damit auf Diät. Gegenüber der aktuellen Dura-Ace-SRM-Version ist die Clavicula-Kombi mit einem Gewicht von 741 Gramm 110 Gramm leichter, dafür jedoch etwas weniger steif.

Über 5.000 Kilometer, darunter die sieben Etappen der TOUR-Transalp 2011, war die Kurbel eine unauffällige Begleiterin. Das Schaltverhalten fällt gegenüber der Shimano-Kurbel etwas ab, war aber immer gut, auch zusammen mit der elektronischen Schaltung Di2. Der zum SRM-System gehörende Lenkercomputer Powercontrol überzeugt in seiner sieben ten Auflage (PC VII) endlich und beinahe restlos (die SRM-typisch etwas umständliche Bedienung bleibt unverändert) mit deutlich höherer Akku-Lebensdauer und genügend Speicherplatz.

Erfreulich an der SRM-Diät von THM: Das Komplettpaket aus SRM-Powermeter, Kurbel, Lager und PC VII kostet rund 3.400 Euro und damit rund 450 Euro weniger als das Dura-Ace-Set. Gegenüber der Version mit Campagnolos Super Record sind es sogar 1 .000 Euro weniger.

PLUS leicht; Akkulebensdauer; Speicher; Preisvorteil
MINUS Montage sensibel

Dauertest-Leistung 5.000 km
Preis 3.400 Euro
Gewicht 741 Gramm
Bezug/ Info www.thm-carbones.de und www.srm.de

Matthias Borchers am 20.03.2012