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SRAM Red 22 – die neue Elffach-Komponentengruppe

Thomas Musch am 15.05.2013

Nach nur einem Jahr renoviert SRAM sein Top-Getriebe: Die Red 22 hat nun auch elf Ritzel. Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit – vollhydraulische Felgen- und Scheibenbremsen sind die eigentliche Attraktion. TOUR berichtet vom ersten Fahrtest.

 

Die Rennradwelt ist endgültig im Elffach-Zeitalter angekommen – SRAM Führt mit den Gruppen Red 22 und Force 22 als letzter großer Anbieter das Elffach-Getriebe ein. Dass das wichtige Update zu einem ungünstigen Zeitpunkt im Produktzyklus kommt, gestehen die Amerikaner etwas zerknirscht ein: Erst im vergangenen Jahr wurde die Red als umfassend überarbeitete neue Zehnfach-Gruppe präsentiert.

 

Dass SRAM jetzt schon wieder Hand anlegt, erklärt  Charles Becker, der verantwortliche Manager für SRAMs Rennradkomponenten, als taktische Maßnahme: "Wir wollten keinen dritten Standard einführen. Elf Ritzel haben auf den alten Freiläufen einfach keinen Platz. Wenn wir eher damit gekommen wären, hätte Shimano seinen Freilauf garantiert anders konstruiert als wir. Wir mussten auf Shimano warten." Dabei hätten die Ingenieure in Schweinfurt durchaus eigene Ideen gehabt, um das Platzproblem am Hinterrad, das durch immer mehr Ritzel entsteht, komfortabel zu lösen. "Wir wären gern auf 135 Millimeter Nabenbreite gegangen, wie es beim Mountainbike Standard ist. Die jetzigen 130 führen zu Problemen mit den Speichenwinkeln und dem Platz zwischen Schaltwerk und Speichen, noch kritischer wird das in Kombination mit Scheibenbremsen. Aber wir machen nicht die Regeln", so Becker weiter. 

 

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Thomas Musch am 15.05.2013