Campagnolo Centaur Campagnolo Centaur

Neuheiten 2018: Campagnolo Centaur

Wiederbelebung: Campagnolos neue Centaur

Konstantin Rohé am 01.09.2017

Campagnolo führt die günstigste Komponentengruppe Centaur wieder ein. Optisch nahe an der Veloce orientiert, besteht vor allem in Sachen Gewicht Luft nach oben.

Die italienische Komponentenschmiede belebt die 2015 ausrangierte Centaur-Gruppe wieder, nimmt dafür aber die Veloce aus dem Programm und besiegelt damit das Ende der Zehnfach-Ära. Die Centaur mit elf Ritzeln ist unterhalb der Potenza angesiedelt und künftig die günstigste Gruppe des Traditionsherstellers. Damit dürfte sie vor allem für preisbewusste Fans der Marke interessant sein: Für 750 Euro Listenpreis konkurriert sie direkt mit Shimanos 105. Technisch orientiert sich die Gruppe sehr eng an der Potenza. Die Schaltbremshebel besitzen identische Form und Innenleben, mit der Power-­Shift-Mechanik lässt sich im Gegensatz zu den teuren Gruppen aber nur gangweise hochschalten. ­­

Das Schaltwerk schafft Ritzel bis 32 Zähne. Drei Kassetten – alle mit recht kleinen Gängen – sowie die Kettenblatt-Kombinationen 50/34 und 52/36 sind lieferbar. Die Kurbel im aktuellen Vierarm­-Design ist im Gegensatz zur Potenza nicht hohl, sondern massiv und damit schwerer. Insgesamt soll die Gruppe knapp 2.470 Gramm wiegen. Für Freunde klassischer Optik wird es ab September auch eine polierte silberne Version geben, die schwarz eloxierte Variante ist seit Sommer im Handel.

Konstantin Rohé am 01.09.2017
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