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Motordoping im Hobbysport

Motordoping bei italienischem Jedermann-Rennen

Konstantin Rohé am 31.07.2017

Ein 53-jähriger Hobbyfahrer wird nach einem Amateur-Rennen in der Nähe von Brescia des Motordopings überführt (Bild: Symbolfoto).

Alessandro A. fuhr beim Hobbyrennen in Bedizzole in der Masters-Kategorie auf einen starken dritten Rang. Dabei soll ihm laut Medienberichten von Tuttobici und anderen italienischen Radsportmedien, ein im Sitzrohr  eingebauter Motor geholfen haben. Nach dem Rennen wurde Andreoli zusammen mit den anderen platzierten Fahrern zur Motor-Kontrolle gebeten. Der Verdacht war nach einer Kontolle mit einer Wärmebildkamera entstanden. 

Der Betrug wäre einer der ersten nachgewiesenen Fälle von Motordoping im Hobbysport in Italien - 19 Monate nachdem die Crossfahrerin Femke Van Den Driessche während der Cross-Weltmeistschaft 2016 überführt wurde. Die belgische Meisterin der Klasse U23 bestritt das Rennen auf einem regelkonformen Rad, aber im Transporter ihres Teams wurde ein motorisiertes Ersatz-Rad gefunden. Van Den Driessche wurde für sechs Jahre gesperrt und muss eine Strafe von 50.000 Schweizer Franken zahlen. Mehr zum Fall van Den Driessche und den technischen Möglichkeiten im Bereich Motordoping finden Sie hier.

Konstantin Rohé am 31.07.2017
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