© AminoSkin

Jörg Jaksche wird Jedermann

Der ehemalige Radprofi Jörg Jaksche kehrt zurück in den Radsport: Er hat bei einem Jedermann-Team angeheuert. Auf Sieg fahren will er aber in den Jedermann-Rennen nicht.

Ab 2013 verstärkt Jaksche das AminoSkin Cycling Team aus Aachen. Ganz im Sinne des Jedermann Teams geht es dem 36-jährigen um die Freude am Radsport:„Radfahren hat mir immer Spaß gemacht und ich bin auch in den letzten Jahren immer noch regelmäßig gefahren.“, sagt Jaksche. „Aber es geht jetzt nicht mehr darum, Erster zu werden oder andere zu distanzieren.“ Der ehemalige Radprofi freut sich auf die anstehenden Jedermannrennen.

Das neu formierte AminoSkin Cycling Team wird erstmals im Jahr 2013 starten. Noch bis zum 3. Dezember können sich interessierte Radsportler für das Team bewerben. 

Im Kurzinterview erklärt XP-Sport-Geschäftsführer Christoph Lörcks gegenüber TOUR die Hintergründe:

TOUR: Wie kommt Jörg Jaksche zum AminoSkin Cycling Team?
CL: Der Kontakt zwischen der XP Sport GmbH und Jörg Jaksche besteht schon seit einigen Jahren. In den Jahren 2009 und 2010 gab es schon gemeinsame Trainingslager für Hobbysportler und im Jahr 2010 bin ich
gemeinsam mit Thomas Bontenackels (ebenfalls Geschäftsführer der XP Sport GmbH) und Jörg Jaksche beim
24h Straßenrennen am Nürburgring gefahren. Bereits hier ist die Idee entstanden einmal ein Jedermann
Radteam auf die Beine zu stellen. Wir haben ihn angesprochen und mussten ihn eigentlich gar nicht lange überreden und von unserer Idee.

TOUR: Welches Ziele hat das AminoSkin Cycling Team?
CL: Die Jedermann Szene expandiert derzeit unglaublich. Dies ist natürlich auch ein Grund, warum wir uns mit
unserem Produkt AminoSkin als Sponsor in diesem Bereich engagieren. Im Bereich der 24h Rennen werden wir noch mit einem kleinen Kernteam weiterhin versuchen um den Sieg zu fahren. Im eigentlichen Jedermman Team wird es weniger um Platzierungen und Punkte in Rennserien gehen. Die Jedermann Szene ist ja zunehmend professioneller aufgestellt und die Teams gleichen oft vom Aufbau eher Continental Teams, als echten Jedermann Teams. Hiervon werden wir uns ziemlich unterscheiden. Denn die Jedermannszene besteht für uns nicht nur aus den 50 Fahrern, die um den Sieg kämpfen. Es gibt bei solchen Rennen oft auch noch 10.000 Starter für die der Sieg überhaupt keine Rolle spielt, was nicht bedeutet das sie keine Ziele bei einer solchen Veranstaltung haben und nicht auch gerne in einem Team fahren wollen..

Bei der weiteren Ausrichtung unseres Jedermann Teams sind wir eigentlichen auf der Suche nach den echten
Jedermännern. Sollte dann trotzdem mal ein Fahrer aus unserem Team bei einem Jedermannrennen in den vorderen Platzierungen auftauchen, dann muss er deswegen aber auch nicht das Team verlassen. Es ist nur nicht unsere Kernabsicht uns auf den Erfolg auszurichten.

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Text: Kristian Bauer
19.11.2012

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