© Markus Greber
Raus aus dem Tief - so klappt's!

Mentales Training

Für die körperliche Kraft und Ausdauer gibt es Trainingspläne – aber für den Kopf? Dass der bei der Leistung auch ein Wörtchen mitzureden hat, ist bekannt. Wir zeigen für typische Radlerprobleme, mit welchen Methoden sich die römische Weisheit "sit mens sana in corpore sano" (sei ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) umsetzen lässt.

Der Glaube kann Berge versetzen – und das auch bei der sportlichen Leistung. So konnten Radsportler bei einer Untersuchung ihre zuvor getestete Leistungsgrenze überschreiten, wenn sie auf dem Ergometer gegen einen vermeintlich gleich starken ­Computer-Gegner antraten, der in Wirklichkeit allerdings ein wenig mehr Kraft hatte als sie. 

Doch wird die Bedeutung der Psyche im Sport immer wieder unterschätzt, über­sehen oder auch verschwiegen. Aber es lohnt sich, an ihr ebenso zu arbeiten wie an der Oberschenkelmuskulatur. Gerade im Winter ist eine gute Zeit, sich die passenden Methoden anzueignen. Wenn dann die Wettkampfsaison losgeht, kann man sich ihrer dann bedienen.

Wir haben drei typische Problemfelder zusammengestellt, die bei Radsportlern immer wieder auftauchen, und nennen die wichtigsten Methoden des mentalen Trainings, mit denen man die Probleme in den Griff bekommen kann: Haben Sie zwar viel trainiert, sind aber trotzdem nervös oder versagen immer wieder beim Rennen? Oder trainieren Sie immer zu wenig und sind eher unmotiviert? Oder sind Sie nahe an ihrer Erschöpfungsgrenze? Dann lesen Sie in der Januar-Ausgabe von TOUR, was sie dagegen tun könnten.

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Text: Stefanie Weinberger Fotos: Markus Greber
23.01.2012

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