Einzeltest 2017: Rennradhelm Cadence Plus von Scott Einzeltest 2017: Rennradhelm Cadence Plus von Scott

Einzeltest 2017: Rennradhelm Cadence Plus von Scott

Schnittig: Aero-Helm Scott Cadence Plus im Test

Matthias Borchers am 05.05.2017

Kaum ein Rennfahrer trägt heute noch einen Helm, der nicht ­aerodynamisch optimiert ist. Der Aero-Helm von Scott lässt sich variabel belüften.

Die Herausforderung für die Helm-­Designer liegt darin, windschnittige Form und möglichst gute Belüftung unter eine Schale zu bringen. Glaubt man den Worten von Scott, ist dies beim neuen Cadence Plus besonders gut gelungen. Zwar können wir dazu noch keine Windkanal-­Daten liefern, doch zumindest über Passform und Belüftung gibt es nur Gutes zu berichten. Der Helm fängt den Fahrtwind über fünf relativ große sowie zwei kleine Luftschlitze in der Front ein und leitet ihn durch innenliegende Kanäle über den Kopf. Wenn Aerodynamik wichtiger ist, lassen sich die größeren ­Öffnungen durch passgenaue Styroporstopfen schließen – was übrigens auch bei kühlem Wetter sehr nützlich ist. Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, verfügt der Helm über das MIPS-System, eine Art zweiter Innenschale, die die Aufprall­energie besser absorbieren soll als ein klassischer Helm. Anpassen lässt sich der Cadence Plus  mit einem fein gerasterten Drehverschluss, der das Kopfband ­reguliert. Der Nackenriegel ist ­höhenverstellbar, die Kinnriemen schließen per Klickschloss.

PLUS   Top-Passform, drei Größen, variable Belüftung
MINUS   teuer

Preis  249,95 Euro
Gewicht  290 Gramm in Größe M (311 Gramm mit ­geschlossenen Öffnungen)
Info  www.scott-sports.com

TOUR Titel 12/2016

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Matthias Borchers am 05.05.2017
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